E-Mountainbike Versicherungsvergleich mit Deckungssumme

E-Mountainbike Versicherungsvergleich mit Deckungssumme

E-Mountainbikes liegen in Deutschland aktuell im Trend. Dabei handelt es sich um Mountainbikes mit einer elektrischen Tret-Unterstützung. Seit einigen Jahren findet ein steigender Absatz statt und immer mehr Menschen schätzen den Fahrkomfort. Dadurch werden selbst steile Bergfahrten zu einem wenig anstrengenden Vergnügen. Allerdings sind solche E-Bikes im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad auch deutlich teurer. Das ist einer der Gründe, warum eine Versicherung so wichtig ist.

Die Motoren wurden nach neuesten Technologien entwickelt und durch den entsprechenden Wert sind E-MTB ein begehrtes Diebesgut. Wer daher lieber auf Nummer sicher geht, schließt eine entsprechende Spezialversicherung ab. Doch ab wann lohnt sich solch eine Versicherung? Tritt die Hausratversicherung nicht wie beim Fahrrad ein? Wir schildern nachfolgend, worauf es ankommt und vergleichen die Versicherung mit ihren Deckungssummen. Sie erhalten einige Tipps, worauf Sie bei der Wahl der Versicherung achten sollten und erfahren, wo Sie die beste Versicherung abschließen können.

E-Mountainbike Versicherung Vergleich – Wofür ist die Versicherung gut?

Aufgrund ihres Wertes werden immer mehr E-Bikes gestohlen. Wenn Sie sich nicht allzu stark über den Diebstahl ärgern möchten, sollten Sie eine Versicherung abschließen, die diesen Schaden übernimmt. Dass die Polizei das Diebesgut wiederfindet, damit ist vermutlich nicht zu rechnen. Denn weniger als jedes zehnte gestohlene Fahrrad wird in Deutschland wieder aufgefunden. Das einzige Trostpflaster: besteht Versicherungsschutz, dann kommt diese für den entstanden Schaden auf.

Die Versicherung übernimmt aber noch andere Fälle, wie zum Beispiel Vandalismus. Übernommen wird in diesem Fall sämtliche Kosten, die für die Neuanschaffung erforderlich sind, wenn das Rad verschwunden ist. Außerdem werden beschädigte oder verlorene Teile ersetzt. Bei solch einer Spezialversicherung handelt es sich um nichts anderes als um eine klassische Fahrradversicherung. Der einzige Unterschied ist, dass ein E-Mountainbike auch einen Motor und ein Akku besitzt und daher i.d.R. einen höheren Wert hat als ein klassisches Fahrrad. Bei einer Fahrradversicherung sind – entsprechende Deckungssumme vorausgesetzt – diese Anbauteile ebenfalls abgedeckt. Die Versicherung tritt dann ein, wenn ein Verlust durch Diebstahl besteht, wenn die Elektronik ausfällt oder wenn andere Teile beschädigt sind.

Sie als Versicherungsnehmer können in der Regel wählen, ob Sie einmal im Jahr einen größeren Betrag und somit die Jahresprämien zahlen oder aber eine monatliche Versicherungspauschale. Abhängig vom Versicherer werden die Kosten bis zu einer bestimmten Deckungssumme übernommen. Wie hoch diese ausfällt – das unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Der einzige Unterschied zu der klassischen Fahrradversicherung ist, dass Sie bei Abschluss der Versicherungspolice den höheren Wert der Komponenten von Fahrrädern mit elektrischer Unterstützung berücksichtigen müssen. Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Hausratversicherung gibt es jedoch einige Unterschiede, die zu berücksichtigen sind. Damit es Ihnen leichter fällt, zu entscheiden, ob sich für Sie persönlich besser einer Hausratversicherung oder eine Fahrradversicherung lohnt, haben wir einmal die wichtigsten Fakten aufgestellt.

Die wichtigsten Fakten einer E-Mountainbike Versicherung im Überblick

  • Eine E-Mountainbike Versicherung muss auf das jeweilige Bike abgestimmt werden
  • Die Versicherungsbedingungen der Hausratversicherung grenzen viele Schadensfälle aus
  • Die spezielle Versicherung übernimmt auch Schäden, die bei der Nutzung entstanden sind
  • Einige Fahrrad Versicherer übernehmen auch den Ersatz und die Erstattung von Schäden von bestimmten Komponenten
  • Teilweise wird auch ein Reparaturservice angeboten

Tipps: Wann lohnt sich eine extra E-Mountainbike Versicherung?

Der größte Wertverlust eines E-Mountainbikes findet erst nach drei Jahren statt. Daher sind auch nach Kauf die ersten drei Jahre diejenigen, in denen sich eine Versicherung lohnt. Besonders dann also, wenn es sich um ein neues Bike oder um ein Rad handelt, das besonders teuer war oder besonders häufig gefahren wird, sollte eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden. Da bei einem E-Bike auch sehr wertvolle Teile angebaut sind, wie zum Beispiel der Motor oder der Akku, sind auch diese Teile stark Diebstahl gefährdet. Aufgrund der stärker einwirkenden Kräfte sind bestimmte Anbauteile bei einem E-Mountainbike zudem auch noch einem schnelleren Verschleiß ausgesetzt.

Während die Hausratversicherung den Antrieb, der aus einem Motor und einem Akku besteht, ausschließt, sind diese Fahrradteile bei der speziellen E-Mountainbike Versicherung mit eingeschlossen. Schließlich beträgt der Wert vom Motor und Akku häufig alleine ca. 50 % des gesamten Anschaffungspreises. Unter bestimmten Umständen lohnt sich eine Versicherung allerdings nicht. Zum Beispiel dann, wenn das Fahrrad schon älter ist. In diesem Fall kann es sich rechnen, einen Blick auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Hausratversicherung zu werfen und gegebenenfalls diese aufzustocken.

Hausratversicherung – in diesen Fällen genügt sie

Die Hausratversicherung tritt bei bestimmten Schäden ebenfalls ein. Allerdings reichen die meisten Klauseln nicht aus, wenn es um die Versicherung eines E-Mountainbikes geht. Denn sie tritt zum Beispiel nur dann ein, wenn das E-MTB in einem Kellerraum steht oder aus der Wohnung gestohlen wird. Bei Diebstahl während der Nutzung ist der Versicherungsschutz ausgenommen. Selbst dann, wenn das Bike außerhalb in einem anderen Raum, wie einem Fahrradkeller, steht oder auf dem Hinterhof, ist die Erstattung oftmals ausgenommen. Nur dann, wenn eine zusätzliche Fahrradklausel vorhanden ist, kann finanzielle Hilfe beantragt werden.

Generell gilt, dass Fahrräder nur bis zu einem bestimmten Wert der Gesamtversicherungssumme des Haushalts mitversichert sind. Somit liegt der Versicherungswert in der Regel deutlich unter dem Wert eines Rades mit Elektroantrieb. Auch die Haftpflichtversicherung tritt in solchen Fällen nicht ein. Denn sie versichert nur Schäden, die an einem geliehenen Rad entstanden sind. Wer daher den tatsächlichen Wert seines E-Bikes versichern und auch gegen den Diebstahl einzelner Bauteile abgesichert sein möchte, der ist mit einer E-Mountainbike Versicherung daher deutlich besser beraten.

Die Hausratversicherung hat insgesamt einige Vorteile, aber demgegenüber stehen auch einige Nachteile:

Vorteil:

  • Versicherungsbeitrag ist niedrig
  • Die zu entrichtende Prämie hängt ab von der Größe der Wohnung bzw. des Hauses
  • Beiträge können jährlich oder monatlich gezahlt werden

Nachteile:

  • E-Bikes sind nur bis maximal 5 % der Versicherungssumme abgesichert.
  • Es gibt Einschränkungen bezüglich der Zeit und des Ortes, an dem das Rad abgestellt wurde
  • Bei Unfällen, bei Vandalismus oder bei Defekten tritt die Versicherung nicht ein

Spezielle E-Mountainbike Versicherung – was deckt sie ab?

Die spezielle Versicherung für Mountainbikes mit Hilfsmotor übernimmt ganz andere Schäden als die Hausratversicherung. Denn dabei handelt es sich nicht immer, wie der Name sagt, um eine spezielle Versicherung, die extra für E-Bikes konzipiert wurde. Normalerweise sind nämlich normale E-Bikes wie ein Fahrrad zu werten. Daher handelt es sich genau genommen um eine Fahrradversicherung. Das bedeutet, dass die Versicherungsbedingungen speziell auf die Nutzung von Fahrrädern abgestimmt sind. So gilt die Versicherung nicht nur nachts, sondern auch tagsüber. Außerdem gibt es keine Vorgabe bzw. Ausschlüsse bei bestimmten Abstellungsorten. Bei einigen Versicherungen kann sogar ein weltweiter Schutz abgeschlossen werden.

Die Fahrradversicherung greift bei sämtlichen Schäden, die durch die Nutzung von einem E-Bike auftreten können. Dazu zählt zum Beispiel der Diebstahl des kompletten Rades. Aber auch dann, wenn Vandalismus vorliegt oder wenn nur ein Anbauteil, wie zum Beispiel der Akku, der Motor oder das Display, gestohlen wurden. Des Weiteren besteht auch dann Versicherungsschutz, wenn es zu Schäden aufgrund eines Unfalls kam. Beschädigungen, die durch einen Sturz zustande kommen, werden ebenfalls übernommen. Doch auch Schäden durch unsachgemäße Handhabung oder durch Produktionsfehler.

Eine separate Versicherung für das E-Bike kann unterschiedlich gestaltet werden. Abhängig von der Police und dem Anbieter gibt es Unterschiede, wie zum Beispiel in der Versicherungssumme. Grundsätzlich übernommen wird aber immer der Diebstahl, egal wo man sich mit dem E-Mountainbike befindet. Bei einigen Verträgen werden auch gestohlene Anbauteile erstattet. Bei Sachschäden, die durch Stürze oder Probleme mit dem Motor oder dem Akku entstanden sind, greift die Police ebenfalls. Selbst Konstruktionsfehler werden übernommen.

Bei Schäden durch Eigenverschulden oder Fremdverschulden erfolgt – abhängig vom Deckungsumfang – ebenfalls eine Erstattung. Mit enthalten sind dann Pannen, Stürze oder Unfälle. In welcher Form der Schaden ersetzt wird, ist unterschiedlich. So kann es zum Beispiel sein, dass ein komplett neues Rad ersetzt wird. Genauso können aber auch Reparaturen übernommen werden.

Vorteile:

  • Schutz unabhängig von der Tageszeit und vom Aufstellungsort
  • Schutz bei Diebstahl des kompletten Rades oder von Anbauteilen
  • Übernahme von Vandalismus Schäden
  • Unterstützung bei Unfällen und bei Stürzen
  • Übernahme von Produktionsfehlern
  • Ersatz bei Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung entstanden sind

Nachteile:

  • Teurer als Hausratversicherung
  • Versicherungsprämie hängt vom Fahrradwert ab

Die günstigste E-Bike Versicherung durch Versicherungsvergleich finden

Mithilfe unseres Versicherungsvergleichs erhalten Sie einen hervorragenden Überblick und können dadurch für sich die günstigste Versicherung finden. Hierfür ist es noch nicht einmal erforderlich die eigenen vier Wände zu verlassen. Die Auswahl an unterschiedlichen Tarifoptionen wird dabei berücksichtigt. Wie zum Beispiel die Deckungssumme. Die Police lässt sich ganz einfach im Internet online abschließen. Hierfür sind einige Angaben zum E-Mountainbike erforderlich.

Halten Sie dafür zum Beispiel den Kaufvertrag bereit. Die Versicherer unterscheiden sich alle ein klein wenig in ihren Leistungen. Mit unserem Versicherungsvergleich behalten Sie trotzdem den Überblick. Sie sollten sich nur im Vorfeld überlegen, welche Leistungen Sie abgedeckt haben möchten. Soll der Schutz rund um die Uhr bestehen? Oder soll es eine Selbstbeteiligung geben? Prüfen Sie auch, welche Entschädigung der Versicherer im Fall eines Schadens übernimmt. Manchmal gibt es Rabatte, wenn Sie sich für einen Versicherer entscheiden, bei dem Sie zum Beispiel schon Ihren Hausrat versichert haben.

Manche Verträge haben Ausschlussklauseln und verlangen zum Beispiel die Nutzung von speziellen Fahrradschlössern. Weitere Unterschiede gibt es darin, dass der Antrieb und der Akku separat versichert sind. Eine gute Police übernimmt auch die Kosten bei Reparaturen. Prüfen Sie daher ganz genau, ob der Tarif auf Ihr E-Mountainbike passt. Entscheidend ist zum Beispiel die Art und Weise, wie Sie Ihr Bike nutzen. Aber auch wie hoch der Wert und wie alt das Rad ist, sind für die anschließende Wahl wichtig. Für den online Abschluss benötigen Sie:

  • Den Kaufbeleg
  • Die Nummer des Rahmens
  • Unter Umständen Nachweis eines bestimmten Fahrradschlosses
  • Foto vom E-Bikes

Schritt für Schritt zur besten Versicherung

Die Hausratversicherung tritt nicht immer ein, wenn ein Elektrorad gestohlen wird. Zum Beispiel dann nicht, wenn es sich nicht in einem abgeschlossenen Kellerraum oder einer Garage befindet. Sobald das Fahrrad auf der Straße genutzt wird, erlischt der Versicherungsschutz, der über die Hausratversicherung besteht. Es ist allerdings möglich, dass die Hausratversicherung erweitert wird. In diesem Fall ist ein Diebstahl aus einem Gemeinschafts-Keller oder auf offener Straße ebenfalls versichert. Der maximale Versicherungsschutz sollte allerdings überprüft werden. Denn abhängig von der Gesellschaft, ist in der Regel der höhere Wert eines Mountainbikes mit Elektromotor nicht versicherbar.

Schritt 1: Falls vorhanden – die Versicherungspolice der Hausratversicherung prüfen

Wenn bereits eine Hausratversicherung besteht, lohnt sich nachzuschauen, in welcher Form das E-Mountainbike mitversichert ist. Oft gibt es die Möglichkeit gegen einen geringen Aufpreis eine zusätzliche Police abzuschließen. Trotzdem ist es angebracht, zunächst einmal mit dem Abschluss zu warten und zuerst einen Versicherungs-Vergleich zu nutzen, damit ein Preisvergleich möglich ist. Besonders ältere Verträge besitzen oft Zusatzklauseln, bei denen das Mountainbike nur zu bestimmten Zeiten versichert ist. Unter bestimmten Umständen lässt sich diese Klausel im Nachhinein ändern. Es kann aber genauso gut sein, dass der Abschluss einer speziellen Fahrradversicherung wesentlich günstiger ist. Für Sie als Eigentümer ist immer das Preis-Leistungsverhältnis ausschlaggebend.

Schritt 2: Vor- und Nachteile abwägen

Abhängig vom Wert des E-Bikes und der Fahrleistung lohnt sich unter Umständen der Abschluss einer speziellen Versicherung. Denn die Hausratversicherung übernimmt nur einen bestimmten Prozentsatz der Versicherungssumme des Hausrats. Und dieser Betrag liegt in der Regel unterhalb des Werts des E-MTB.

Eine reine E-Bike Versicherung kostet nicht die Welt. Wie viel es tatsächlich ist, hängt allerdings vom Leistungsumfang und vom Wert des Rads ab. Es gibt einige sehr günstige Anbieter, die sich auf solche Policen spezialisiert haben. Unterschiede gibt es aber immer in den Leistungen. Generell ist es so, dass eine Fahrradversicherung Leistungen erstattet, die in einer Hausratversicherung nicht enthalten sind, wie zum Beispiel der Diebstahl vom Motor oder des Akkus.

Schritt 3: Die Tarife vergleichen

Ein Tarifvergleich im Internet dauert nur einige Minuten. Dabei muss der Suchende einfach nur ein paar bestimmte Parameter erfassen, um so den für sich besten Tarif zu finden. Die Leistungen und die Policen unterscheiden sich enorm. So gibt es zum Beispiel Versicherer, die nehmen keine Mountainbikes an, wenn diese älter als zwei Jahre sind. Abhängig von den Leistungen und der Versicherungssumme richtet sich auch der zu zahlende Beitrag für die Police.

Die versicherbaren Leistungen sollten immer Diebstahl, Beschädigung, Teile-Diebstahl und Vandalismus abdecken. Unbedingt darauf achten sollten Sie, bis zu welchem Kaufdatum eine Versicherung überhaupt möglich ist. Auch die maximale Versicherungssumme unterscheidet sich von Versicherung zu Versicherung. Denn während es Gesellschaften gibt, die maximal bis 5000 € versichern, gibt es andere, die ermöglichen auch höhere Werte von zum Beispiel 10.000 €.

Bestimmte E-Mountainbikes unterliegen zudem einer gesetzlich vorgegebenen Versicherungspflicht. Dazu gehören zum Beispiel Mountainbikes, die zu den S-Pedelec zählen. Eine Haftpflichtversicherung ist in diesem Fall vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Diese tritt aber nicht dann ein, wenn das Fahrzeug gestohlen wird. In diesem Fall muss noch zusätzlich eine Kaskoversicherung her. Von den Preisen her gibt es keine Unterschiede zwischen einer Versicherung für einen Motorroller oder ein Moped, denn ein S-Pedelec wird ähnlich eingestuft.

Manchmal gibt es auch eine Mindestversicherungssumme, die in der Regel bei 1500 € liegt. Da einige Versicherer in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ausschlüsse besitzen, sollten Sie unbedingt das Kleingedruckte prüfen. Denn manchmal ist es erforderlich, dass ein bestimmtes Fahrrad-Schloss angeschafft wird. Auch wenn Zubehör versichert werden soll, sollte ganz genau geprüft werden, ob dies in den Leistungen enthalten ist.